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Die Celtic Minor Scale - beliebteste Scale der Welt ?

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1. Der Charakter der Celtic Minor:

Die Amara (Celtic Minor) Handpan Stimmung ist eine faszinierende Wahl für Musiker, die auf der Suche nach einem zeitlosen Klangabenteuer sind. Diese Stimmung erlaubt es, Klänge zu erschaffen, die von reinen Quinten und Quarten geprägt sind und an längst vergangene Zeiten erinnern. Man könnte sich vorstellen, dass ein Instrument mit dieser Stimmung in den Zeiten der Kelten seinen Platz in spirituellen Zeremonien gefunden hätte. Im Vergleich zum vollständigen äolischen Modus zeichnet sich die Amara (Celtic Minor) Stimmung durch das Fehlen der sechsten Stufe aus, was ihr eine offene und einladende Qualität verleiht. Insbesondere im oberen Tonbereich können wunderschöne Harmonien erzeugt werden. Es ist daher keine Überraschung, dass dies eine der beliebtesten Stimmungen in der Welt der Handpans ist.

 

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2. Der Aufbau der Celtic Minor:

Ein charakteristisches Merkmal der Amara/Celtic Minor Stimmung ist der bemerkenswerte Sprung vom DING-Ton zum ersten Ton im Intervall einer reinen Quinte (zum Beispiel D-A). Dieser Quintensprung öffnet den Klangraum augenblicklich und verleiht den darüber liegenden Tönen eine klangliche Tiefe und Bedeutung. Der nächste Ton liegt eine kleine Terz über der Quinte, was wiederum an die natürliche Tonleiter erinnert. Von hier aus folgen zwei Ganztonschritte, ein Halbtonschritt, zwei weitere Ganztonschritte und schließlich der Sprung einer kleinen Terz zum höchsten Ton der Stimmung, der aufgrund des Fehlens der sechsten Stufe entsteht (zum Beispiel in D Celtic Minor: Ton Bb).

Die archaische Qualität dieser Stimmung wird besonders hervorgehoben, da viele reine Intervalle wie Quinten, Quarten und Oktaven spielbar sind, die bereits im Mittelalter in der Musik weit verbreitet waren.

Eine weitere interessante Eigenschaft ergibt sich aus der Anordnung der Töne in dieser Stimmung. In der D Celtic Minor Stimmung ergeben die Töne auf der rechten Seite einen D-Moll-Dreiklang (A-D-F-A). Auf der linken Seite hingegen befinden sich alle Töne des C-Dur-Dreiklangs einen Ton unterhalb des Grundtons (C-E-G-C). Dies ermöglicht es Musikern, bei harmonischem Spiel mühelos den Eindruck eines Dur-Akkords zu erzeugen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass dies vermutlich eine der am weitesten verbreiteten Handpanstimmungen ist.

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